0931 32 17 50

Kursnr. V012
18.4.18, Mittwoch, 19.00 Uhr

Volkshochschule (Münzstaße 1), Textraum

Harald Szeemann und das Museum der Obsessionen

Eine Phänomenologie des Zeigens

Im Rahmen des Projekts Kunst im Petererviertel "Mensch! Guck mal ..."

Harald Szeemann (1933 - 2005) war Ausstellungsmacher, radikaler Visionär und Utopist - und "besessen" davon, Ausstellungen zu einem eigenen, gelebten Ausdrucksmittel zu machen. Für ihn sind "Obsessionen" energetisch aufgeladene, geistige Räume: Das "Museum der Obsessionen" (Harald Szeemann) ist Denken, Erfülltsein von Ideen. Bei der Realisierung von Ausstellungen war es für Szeemann ein unerschöpfliches Reservoir an vorausgedachten, schöpferischen Möglichkeiten, die in genialen Inszenierungen zu Meisterwerken des Zeigens wurden. Zu einem Zeigen, das nach Lambert Wiesing ein "menschliches Phänomen sui generis" ist, das von dem Bedürfnis erfüllt ist, einen Anderen "etwas Bestimmtes sehen zu lassen".
Referent: Gerda Enk
Gebühr: € 10,-

Ohne Anmeldung


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