Kursnr. V017
27.10.22, Donnerstag, 20.00 Uhr

Stephanskirche, Wilhelm-Schwinn-Platz 1, 97070 Würzburg

Stumme Schreie

Literarisch-musikalischer Abend

Die Stimmen von Geflüchteten sollen sprechen, und nichts sonst, begleitet von den Klängen der Harfe. Geflüchtete erfahren nicht nur in ihrem Herkunftsland und auf ihrer Flucht Gewalt und Traumata, sondern gerade auch aufgrund der Unterbringungsbedingungen und wegen des oft jahrelangen Wartens auf ihre Asylbescheidung im Zielland sind sie erheblichen Belastungssituationen ausgesetzt, die psychische Erkrankungen auslösen.
Namenloses Leid und "stumme" Schreie begegnen uns vielfach in Statistiken und Berichtsstilen aus einer weit entfernten Vogelperspektive. In dem Augenblick jedoch, indem diese Leidensgeschichten, Verletzungen, Kämpfe, persönlichen Niederlagen und Bewältigungsversuche eine Stimme und ein Gesicht erhalten, werden sie für uns alle erfahrbar, appellieren an unsere Empathie.
Dr. med. Martin Flesch gliederte im Rahmen der Flüchtlingsversorgung im Jahr 2014 eine Sozialpsychiatrische Migrationsambulanz an seine Praxisräume an.
Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit der Stephansbuchhandlung und mit Amnesty International Gruppe Würzburg statt. Der Erlös des Abends geht an die Organisation ‚Ärzte ohne Grenzen'.
Lesung: Dr. med. Martin Flesch, Psychiater und Autor
Musikalische Überleitungen und Intermezzi: Ines Flesch, Harfe
Ort: Stephanskirche, Wilhelm-Schwinn-Platz 1, 97070 Würzburg
Gebühr: € 10,- (ermäßigt € 6,-)

Ohne Anmeldung


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