Schröder-Haus

V1

Das Meisterwerk der altniederländischen Malerei:
Der Genter Altar des Jan van Eyck

Der Genter Altar, den Jan van Eyck für den reichen Patrizier Jodocus Vijd malte , gilt als eines der bedeutendsten Kunstwerke der altniederländischen Malerei. Ein großartiger, richtungsweisender Naturalismus verbindet sich im Genter Altar mit einer komplexen mittelalterlichen Symbolik. Bereits von den Zeitgenossen wurde der Glanz seiner Ölmalerei bewundert, als deren Erfinder Jan van Eyck galt.

Der Vortrag zeigt die Schönheit des Altars und beschäftigt sich sowohl mit den künstlerischen Neuerungen dieses einzigartigen Meisterwerkes als auch mit seinen symbolischen Bedeutungen.

Referentin: Julia Meister-Lippert, Kunsthistorikerin

Eintritt: €5,– (ermäßigt 3,–)

21.3., Dienstag, 20.00 Uhr

V2

Der Frankenapostel Kilian und seine irische Heimat

Der heilige Kilian, der wahrscheinlich um 640 n. Chr. in Mullagh in Irland geboren wurde, war ein irischer Bischof und gilt zusammen mit Kolonat und Totnan als Missionar des Frankenlands. In Mainfranken wird er bis heute als Heiliger verehrt, wie sich in Würzburg am Kilianifest und der Kilianimesse ablesen lässt. Faszinierend ist jedoch der spirituelle Hintergrund Kilians.

Der Vortrag behandelt das alte Irland und seine Sozialstruktur, die Missionierung Irlands durch den Heiligen Patrick, die Entstehung der irischen Klosterkultur und ihre Hochblüte und blickt von hier auf den Beginn der Missionierung Europas. Zahlreiche Bilder vermitteln einen anschaulichen Eindruck der irischen Kultur und Frömmigkeit.

Der Referent ist Ehrenvorsitzender der Deutsch-Irischen Gesellschaft Würzburgs und eng verbunden mit Irland und seiner Geschichte.

Referent: Jürgen Gottschalk

Eintritt: € 5,– (ermäßigt € 3,–)

23.3., Donnerstag, 20.00 Uhr

V3

Zuhause in der Digitalen Welt –
Vorträge im Internet-Café

Im „Internet-Cafe" im Schröder-Haus, dienstags zwischen 15.30 und 17.00 Uhr, informieren an einzelnen Terminen Referenten zu Themen aus dem Medien-Alltag und stehen für Fragen und Gespräch zur Verfügung:

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Was gibt es, wie geht es, was ist sicher?

Referenten: Eva-Maria Hartmann und Wolfgang Stenglin

Gebühr: € 5,– (ermäßigt € 3,–)

28.3., Dienstag,15.30 Uhr

V4

In Kooperation mit der Beratungsstelle für Senioren der Stadt Würzburg sowie der Altenheimseelsorge, dem Katholischen Senioren-Forum, dem Matthias-Ehrenfried-Haus und der Domschule

Neue Horizonte im hohen Alter

Hochbetagte entdecken und verstehen

Nach einem Blick auf die Bevölkerungsentwicklung in Unterfranken werden Potentiale und Beteiligungsmöglichkeiten hochaltriger Menschen bedacht.

Lange Zeit dachte man, dass der Einfluss der Kultur im hohen Alter immer schwächer wird. Doch das Gegenteil ist der Fall. Je besser die kulturellen, räumlichen und sozialen Umweltbedingungen sind, umso größer sind die Verwirklichungspotenziale im Alter.

Ort: Burkardushaus (Am Bruderhof 1, Würzburg)

Referenten: Dr. Sonja Ehret (Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg), Volker Stawski (Leiter der Beratungsstelle für Senioren der Stadt Würzburg)

Eintritt: frei

28.3., Dienstag, 18.00 bis 20.00 Uhr

V5

Das bin ich mir wert!
Die eigenen Werte auf dem Prüfstand

Lebensgestaltung auf der Grundlage der eigenen Werte ist wichtiger denn je! Zeitdruck und wachsende Anforderungen sollen nicht länger dem im Wege stehen, was Ihnen wirklich wichtig ist. Zu einem achtsamen, WERTvollen Leben gehört mehr als einzelne Glücksmomente.

Der Vortrag zeigt in Theorie und Praxis Möglichkeiten auf, etwas zu verändern. Lernen Sie Ihre wirklichen Werte kennen, einen sinnvollen Umgang mit schwierigen Gedanken und Gefühlen, zu akzeptieren, was ist und zu Ihnen gehört, um mit einem inneren Werte-Kompass mehr und mehr in ein erfülltes Leben hineinzuwachsen.

Die Referentin wird diese Themen aufgreifen und Fähigkeiten vorstellen, die im Alltag für ein wertvolles und achtsames Leben wichtig sind. Die gute Nachricht dabei lautet: Diese Fähigkeiten sind erlernbar und können trainiert werden!

Referentin: Marika Rimkus, Psychologin

Eintritt: € 5,– (ermäßigt € 3,–)

28.3., Dienstag, 20.00 Uhr

In Kooperation mit der Domschule

Vortragsreihe:
Reformation vor Ort

Ein epochaler Prozess und seine regionalen Auswirkungen

 

Die von Martin Luther ausgelöste Reformation gilt als epocheprägendes, wenn nicht gar als epochekonstituierendes Phänomen. Sie betraf nahezu alle Lebensbereiche, hatte individuelle Folgen und beeinflusste zahlreiche soziale Phänomene und historische Prozesse: Glaube, Ehe und Familie, Schule und Universität, Wissenschaft und Kunst, Kirche(n) und Konfessionen. Sie führte zur Entstehung protestantischer Territorien und veränderte alle Formen frühmoderner Staatlichkeit. Über die unmittelbare Reformationszeit hinaus besaß sie Wirkungen, die zur Entwicklung der modernen Gesellschaft beitrugen.

Die Vortragsreihe bietet eine historisch fundierte Einführung in die Reformation – Voraussetzungen, Hintergründe, Ablauf und Folgen – und betrachtet neben allgemeinen Entwicklungen auch die lokalen Ereignisse im Würzburg des 16. Jahrhunderts.

Referent: Apl. Prof. Dr. Rainer Leng, Universität Würzburg

Eintritt: € 6,– (ermäßigt €4,–) je Vortrag

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V6

In Kooperation mit der Domschule

Vortragsreihe:
Reformation vor Ort

Ein epochaler Prozess und seine regionalen Auswirkungen

 

Martin Luther. Vom Reformer zum Reformator

Ausgehend von Verfallserscheinungen der spätmittelalterlichen Kirche zeichnet der Vortrag die verschiedenen Lebensstationen Luthers von der Mansfelder Stadtschule bis zum Ordenseintritt bei den Augustinern und der ersten Lehrtätigkeit an der Universität Wittenberg nach.

Referent: Apl. Prof. Dr. Rainer Leng, Universität Würzburg

Eintritt: € 6,– (ermäßigt €4,–)

30.3., Donnerstag, 19.00 Uhr

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V7

In Kooperation mit der Domschule

Vortragsreihe:
Reformation vor Ort

Ein epochaler Prozess und seine regionalen Auswirkungen

 

Die Reformation und die Stufen der Bekenntnisbildung

Der Vortrag untersucht die Reformation als mediales Ereignis, ihre Sonderformen in den Städten und die Konfessionsbildung vom Augsburger Bekenntnis bis zum Augsburger Religionsfrieden 1555 sowie ihre langfristigen Auswirkungen auf Gesellschaft, Wirtschaft, Bildung und Staatlichkeit.

Referent: Apl. Prof. Dr. Rainer Leng, Universität Würzburg

Eintritt: € 6,– (ermäßigt €4,–)

6.4., Donnerstag, 19.00 Uhr

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V8

In Kooperation mit der Domschule

Vortragsreihe:
Reformation vor Ort

Ein epochaler Prozess und seine regionalen Auswirkungen

 

Konfessionalisierung und Rekatholisierung am Beispiel Würzburg

Die Reformation im katholischen Bistum hatte erstaunlich weit um sich gegriffen. Stimmt es, dass der Würzburger Fürstbischof Lorenz von Bibra Protestant geworden wäre, hätte er nur ein wenig länger gelebt? Erst nach der obrigkeitlichen Initiative des Fürstbischof Julius Echter ab 1585 kam es zu Konfessionskonflikten und konfessioneller Migration.

Referent: Apl. Prof. Dr. Rainer Leng, Universität Würzburg

Eintritt: € 6,– (ermäßigt €4,–)

27.4., Donnerstag, 19.00 Uhr

 

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V9

Literarisch-musikalische Matinee

Karneval – Humor, der das Leben entlastet

Jede Kultur und Religion kennt – als Gegengewicht zu Entbehrung und strengen Regeln – Zeiten und Situationen der Hochstimmung und Festlichkeit. Je stärker religiöser, moralischer, gesellschaftlicher oder politischer Druck zu spüren ist, je mehr Sorgen und Probleme belasten, umso ausgeprägter entwickeln sich Formen der Ausgelassenheit als Ventil. Die Weisheit der Herrschenden hat dies meist zu tolerieren verstanden. Denn das ausgelassene Feiern hebt die Ordnung in der Regel nicht auf, sondern unterstützt sie.

In Texten und Liedern wird sich die musikalisch-literarische Matinee Fest- und Fastenbräuchen nähern und dabei auf unterhaltsame Weise auf deren entlastende und befreiende Funktion für uns Menschen hinweisen.

Lesung und Gesang: Roland Seiler, Schauspieler und Sänger, Würzburg

Eintritt: € 6,– (ermäßigt € 4,–)

2.4., Sonntag, 11.15 Uhr

V10

Lügen haben lange Beine!?
Politik in einer „postfaktischen" Gesellschaft

Seit Trumps überraschendem Sieg ist der Begriff ‚postfaktisch‘ in aller Munde und das Oxford Dictionary hat ihn sogar zum Wort des Jahres gewählt. Aber was genau bedeutet postfaktisch? Leben wir wirklich in einer Welt NACH den Fakten? Und warum verhelfen offenkundige Lügen zum Sieg?

In diesem Vortrag wird das Konzept der postfaktischen Gesellschaft anhand von Trumps Wahlkampf und dem rasanten Aufstieg der AfD erläutert. Dabei wird insbesondere auf die jeweiligen ‚Höhepunkte‘ der Berichterstattung eingegangen und einzelne Aussagen und Forderungen Trumps sowie der AfD werden exemplarisch herausgegriffen und auf ihren Wahrheitsgehalt bzw. ihre Umsetzbarkeit überprüft. Ein kurzer Ausblick auf die Bundestagswahl im September soll darüber hinaus die Frage beantworten, welchen Stellenwert Fakten aktuell im deutschen Wahlkampf haben und welche etwaigen (Verhaltens-)Konsequenzen sich aus einer postfaktischen Gesellschaft für die Bürger ergeben könnten.

Referentin: Tanja Wolf, M.A., Lehrstuhl für vergleichende Politikwissenschaft und Systemlehre

Eintritt: € 5,– (ermäßigt €3,–)

4.4., Dienstag, 20.00 Uhr

V11

In Kooperation mit der Domschule

Liebe auf Dauer

Was Partnerschaft lebendig hält

Das Wichtigste für den Bestand einer Paarbeziehung ist in der heutigen Zeit, dass sich die beiden Partner in Liebe miteinander verbunden fühlen. Alle anderen Faktoren – der Besitz, weltanschauliche Überzeugungen, Kinder, Zugehörigkeit zur gleichen Gesellschaftsschicht – spielen heute eine viel geringere Rolle als in früheren Zeiten. Die Liebe bleibt aber nicht von selber. Sie braucht tägliche Pflege, sonst verabschiedet sie sich, und es kommt zu bitteren Trennungen, die für die Betroffenen mit unendlich viel Leid verbunden sind, vor allem auch für die gemeinsamen Kinder.

In dem Vortrag geht es nun darum, was Paare tun können, damit das vermieden wird und die Liebe lebendig bleibt. Aus seiner Jahrzehnte langen Erfahrung in der Arbeit mit Paaren wird der Referent die wichtigsten Faktoren benennen, die dabei von Bedeutung sind.

Ort: Burkardushaus (Am Bruderhof 1, Würzburg)

Referent: Dr. theol. Lic phil. Hans Jelloschek, Eheberater und Psychotherapeut

Eintritt: € 10,– (ermäßigt €6,–); Sonderpreis für Paare: €15,–

Anmeldung erbeten bis 27.3.2017 unter Tel.: 0931-386 43 111

5.4., Mittwoch, 19.00 Uhr

V12

Zuhause in der Digitalen Welt –
Vorträge im Internet-Café

Im „Internet-Cafe" im Schröder-Haus, dienstags zwischen 15.30 und 17.00 Uhr, informieren an einzelnen Terminen Referenten zu Themen aus dem Medien-Alltag und stehen für Fragen und Gespräch zur Verfügung:

 

Mehr als telefonieren!

Das Smartphone sinnvoll nutzen – von Apps bis Videos

Referentin: Sophia Ebert

Gebühr : € 5,– (ermäßigt € 3,–)

9.5., Dienstag,15.30 Uhr

In Kooperation mit dem Kolleg „Mittelalter
und Frühe Neuzeit", der Graduiertenschule für Geisteswissenschaften, dem Studium Generale der Universität Würzburg und der Domschule Würzburg

Reformation und katholische Reformation

Ringvorlesung

Ort: Toscana-Saal der Residenz Würzburg / Eintritt: frei

25.4. – 18.7., dienstags, 19.30 Uhr

 

25.4., Dienstag, 19.30 Uhr

Zur Einführung: Reform und Reformbedarf in Spätmittelalter und Früher Neuzeit; Prof. Dr. Anuschka Tischer, Würzburg

2.5., Dienstag, 19.30 Uhr

Ekklesiologie zwischen Konstanz und Trient; Prof. Dr. Dominik Burkard, Würzburg

9.5., Dienstag, 19.30 Uhr

Die Entwicklung der Ekklesiologie Martin Luthers; Prof. Dr. Albrecht Beutel, Münster

16.5., Dienstag, 19.30 Uhr

Liturgische Neuerungen des 16. Jahrhunderts; PD Dr. Frank Kleinehagenbrock, Würzburg

23.5., Dienstag, 19.30 Uhr

Luther und das Kirchenlied des 16. Jahrhunderts; Prof. Dr. Horst Brunner, Würzburg

30.5. , Dienstag, 19.30 Uhr

Musik der Gegenreformation: Die Münchner Drucke des Georg Victorin; Prof. Dr. Felix Diergarten, Freiburg i.Br.

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In Kooperation mit dem Kolleg „Mittelalter
und Frühe Neuzeit", der Graduiertenschule für Geisteswissenschaften, dem Studium Generale der Universität Würzburg und der Domschule Würzburg

Reformation und katholische Reformation

Ringvorlesung

Ort: Toscana-Saal der Residenz Würzburg / Eintritt: frei

25.4. – 18.7., dienstags, 19.30 Uhr

 

13.6., Dienstag, 19.30 Uhr

Was ist reformatorisch an der Reformation? Die Diskussion um Ablasshandel und Gnadenlehre; Prof. Dr. Klaus Unterburger, Regensburg

20.6., Dienstag, 19.30 Uhr

Der Streit um Glaube und Kirche in der Publizistik des 16. Jahrhunderts; Prof. Dr. Johannes Schwitalla, Würzburg

27.6., Dienstag, 19.30 Uhr

Deutsche Bibeln vor Martin Luther; Prof. Dr. Freimut Löser, Augsburg

4.7., Dienstag, 19.30 Uhr

Die Bibelübersetzung Martin Luthers aus sprachhistorischer und aus literar(histor)ischer Sicht; Prof. Dr. Matthias Schulz, Würzburg und Prof. Dr. Horst Brunner, Würzburg

11.7., Dienstag, 19.30 Uhr

Thomas Morus: Antireformatorischer Humanismus; Prof. Dr. Martin Ohst, Wuppertal

18.7., Dienstag, 19.30 Uhr

Bilder des Jüngsten Gerichts: vor, während, nach der Reformation; Prof. Dr. Eckhard Leuschner, Würzburg

V14

Mit Leibniz unterwegs
Wege seines Lebens und Denkens

Leibniz war ein eminent politischer und kommunikativer Denker. Auf großen (und vielen kleinen) Reisen war er bestrebt, sich immer wieder größere Horizonte des Forschens und Denkens zu erschließen. So wollte er zum „gemeinsamen Besten" für alle Menschen beitragen.

Wir begleiten Leibniz auf zwei großen Reisen und lernen die Themen und Gedanken kennen, die ihn in Paris und London, später in Süddeutschland und Italien beschäftigten. Jede Reise hatte politische und wissenschaftliche Zwecke. Leibniz forschte, dachte und schrieb fast unaufhörlich – und publizierte nur wenig. Im Licht neuerer Forschungen lässt sich besser verstehen, warum das so war.

Referent: Bernhard Bähr

Eintritt: € 5,– (ermäßigt €3,–)

11.5., Donnerstag, 20.00 Uhr

V15

Kooperation mit der Mainpost

Stadtgespräch

"Wie gut ist Würzburgs ÖPNV?"

Ein funktionierender öffentlicher Personennahverkehr zählt zum Grundangebot intakter Städte und zur Daseinsvorsorge für die Bürger. Doch wie ist es um den ÖPNV in Würzburg bestellt? Was läuft gut, wo sind Defizite? Die Fahrgastzahlen gingen in den letzten Jahren zwar zurück, trotzdem hat Würzburg bei einer bundesweiten Studie (Civity) sehr gut abgeschnitten. Im kritischen Diskurs macht sich das "Stadtgespräch" an eine Bestandsaufnahme und Perspektiven für Bus und Bahn in Würzburg.

Teilnehmer:
- Paul Lehmann, Bereichsleiter Mobilitätsdienstleistungen bei der Würzburger Straßenbahn GmbH
- Thomas Naumann, Agenda 21, Arbeitskreis Mobilität - Autor zahlreicher Fachbeiträge über Straßenbahnen
- Stefan Weigele, civity Management Consultants Hamburg (bundesweite ÖPNV-Studie)
- Aljoscha Labeille, stv. Vorsitzender Verkehrsclub Deutschland (VCD) Kreisverband Mainfranken-Rhön
- Matthias Pilz, Aufsichtsratsvorsitzender der Würzburger Straßenbahn GmbH
Moderation: Andreas Jungbauer, Main-Post-Redaktionsleiter Würzburg

4.5., Donnerstag, 20.00 Uhr

V16  === FÄLLT AUS ===

Lucas Cranach der Ältere und die Reformation

Lucas Cranach d.Ä.( 1472- 1553 ) gilt neben Albrecht Dürer und Mathias Grünewald als bedeutendster deutscher Maler um 1500. Als Hofmaler des sächsischen Kurfürstenhauses, als Schöpfer lieblicher Heiligenfiguren und zahlloser erotischer Frauenakte, erwarb sich Lucas Cranach schon zu Lebzeiten einen großen Namen.

Unser Interesse in diesem Vortrag gilt jedoch dem Maler als Mitstreiter Martin Luthers. Cranach finanzierte den Druck des von Luther auf der Wartburg übersetzten Neuen Testamentes und illustrierte es mit 21 Holzschnitten. Daneben schuf er auch eine Reihe polemischer Bildwerke, wie das „Passional Christi und Antichristi", denn schon bald begann die Reformation neben dem Wort auch Bilder zu benutzen, um ihre Inhalte anschaulich zu machen.1520 hatte Cranach die ersten Porträts Martin Luthers angefertigt und damit „der Reformation ein Gesicht gegeben". Lebenslang stellte er seine Porträtkunst in den Dienst Luthers und begründete in seinen vom neuen Glauben erfüllten Werken, wie dem Wittenberger Reformationsaltar, die protestantische Bilderwelt.

Referentin: Julia Meister-Lippert, Kunsthistorikerin

Eintritt: € 5,– (ermäßigt 3,–)

=== FÄLLT AUS === 18.5., Donnerstag, 20.00 Uhr

V17

Literarisch-philosophische Matinee

„Die Liebe in groben Zügen"

Dieser Roman von Bodo Kirchhoff, Träger des deutschen Buchpreises 2016, ist ein Meisterwerk an Erzählkunst, an treffsicherer Milieu- und Zeitdiagnose sowie an existenzieller Tiefe. „Sehnsucht nach Liebe ist die einzige schwere Krankheit, mit der man alt werden kann", so der erste Satz dieses Romans. Zwei Paare, getrennt durch Jahrhunderte, begegnen uns: Franz und Klara, ein seltsames Paar, Heilige zudem, sowie Vila und Renz, moderne Zeitgenossen, in Frankfurt und am Gardasee daheim. Im Mittelpunkt der Lesung steht weniger die Handlung des Romans, sondern vor allem die treffsicheren lebensphilosophischen Beobachtungen des Autors zur lebenslangen Glückssuche, die uns Menschen umtreibt.

Lesung: Prof. Dr. Hajo Petsch

Eintritt: € 6,– (ermäßigt € 4,–)

21.5., Sonntag, 11.15 Uhr

V18

Matthias Ehrenfried und Franz Rauhut
– ein Bischof und ein Hochschullehrer im Widerstand gegen die Nazi-Ideologie

Der als „Widerstandsbischof" bezeichnete Matthias Ehrenfried wurde am 3. August 1871 in Absberg geboren und starb am 30. Mai 1948 in Rimpar. Er studierte Theologie, wurde Priester und Professor für Neues Testament und schließlich 1924 Bischof von Würzburg. Als 1933 die Nationalsozialisten die Macht ergriffen, begann sein öffentlicher Widerstand gegen deren Ideologie.

Franz Rauhut wurde am 2. Oktober 1898 in Frankenthal geboren und starb am 1. März 1988 in Würzburg. Er wehrte sich gegen die ideologische Gleichschaltung der Lehrerschaft in Bayern und bekam aufgrund seines politischen Widerstands gegen die Nazis keine ordentliche Professur. Zeit seines Lebens blieb er ein aktiver Pazifist.

In einem digitalen Lichtbildervortrag wird der Würzburger Stadtrat Willi Dürrnagel die beiden unterschiedlichen Männer vorstellen, die der Widerstand gegen die Nazi-Ideologie eint.

Referent: Willi Dürrnagel, Stadtrat

Eintritt: € 5,– (ermäßigt € 3,–)

23.5., Dienstag, 20.00 Uhr

V19

Johannes –
Das Lieblingsevangelium Martin Luthers

Nicht nur Luther, sondern auch Johann-Wolfgang Goethe war fasziniert von diesem Evangelium. Allerdings ist Goethe in seinem „Faust" nicht über die Übersetzung des ersten Satzes hinausgekommen. Die Referentin, die jahrelang intensiv zum Johannesevangelium wissenschaftlich geforscht hat, wird mit Hilfe von Bildern und Texten in die Entstehungszeit und Erzählwelt des vierten Evangeliums einführen. Dabei wird deutlich, warum das vierte Evangelium durch alle Jahrhunderte nicht nur theologisch gebildete Menschen faszinierte: die bildreiche und zum Teil enigmatische Darstellung des Johannes lädt immer wieder neu ein, über Gott, die Welt und die Liebe nachzudenken. Dabei bietet das vierte Evangelium auch viele Brücken für moderne Menschen, für eine zeitgemäße christliche Theologie und Ethik.

Referentin: Dr. Anni Hentschel

Eintritt: € 5,– (erm. 3,–)

30.5., Dienstag, 20.00 Uhr

 

V20

Literaturabend

Mystisches Irland

In Irlands Literatur – den Sagen, Legenden, Märchen – ist sie lebendig, die Anderswelt: Die Welt der Naturgeister mit den winzigen Leprechaun, den wieselflinken greisenhaften Kobolden mit ihren ausladenden breitkrempigen Hüten, streitsüchtig, einem berauschenden Trank niemals abgeneigt und zuständig, die Feenwelt mit Schuhwerk zu versorgen. Far Liath, der graue Mann, das Nebelgeschöpf das sich vom Rauch nährt der aus den Kaminen aufsteigt; der Gefallen daran findet, dichten Nebel zu verbreiten und die vorbeikommenden Schiffe auf die Felsenriffe zu locken. Und natürlich auch die Feen, die zart wie Spinnwebfäden oder auch von unbändiger Kraft sein können; die den Menschen gewogen sein – sie aber auch ins Verderben stürzen können.

Lauschen Sie den Geschichten und tauchen Sie – in gemütlicher Runde bei einem Gläschen Wein und Knabbereien – ein in die dichtgewebte, farbenprächtige Bilderwelt der grünen Insel.

Referentin: Kerstin Lauterbach, Erzählerin

Eintritt: € 6,– (erm. € 4,–)

1.6., Donnerstag, 20.00 Uhr

V21

Zuhause in der Digitalen Welt –
Vorträge im Internet-Café

Im „Internet-Cafe" im Schröder-Haus, dienstags zwischen 15.30 und 17.00 Uhr, informieren an einzelnen Terminen Referenten zu Themen aus dem Medien-Alltag und stehen für Fragen und Gespräch zur Verfügung:

Speichern in der „Cloud"

Bilder, Videos, Texte und mehr online sichern und teilen - kostenlose Möglichkeiten von Google-Drive über Dropbox bis One-Drive

Referent: Wolfgang Stenglin

Gebühr : € 5,– (ermäßigt € 3,–)

20.6., Dienstag,15.30 Uhr

V22

Irland – Die grüne Insel

Die Bewohner Irlands sind bekannt für ihre Trinkfreude, ihre Lust am Fabulieren und ihre mal schwungvolle, mal auch eher melancholische Musik. Die irische Landschaft wirkt zum Teil wie eine romantische Filmkulisse: endlose Weiten, zerklüftete Berge, tiefblaue Seen und faszinierende Küsten.

Kommen Sie mit auf eine Bilderreise, die Ihnen die Einmaligkeit der irischen Geographie, Geschichte, Tier- und Pflanzenwelt und nicht zuletzt einige Besonderheiten des Irish Way of Life näher bringt.

Der Referent ist Ehrenvorsitzender der Deutsch-Irischen Gesellschaft Würzburgs und eng verbunden mit Irland und seiner Geschichte.

Der Vortrag geht vor allem auf die Stationen der geplanten Studienreise nach Irland (29.9. bis 7.10.2017) ein.

Referent: Jürgen Gottschalk

Eintritt: € 5,– (ermäßigt € 3,–), für Teilnehmer an der Studienreise kostenlos

20.6., Dienstag, 19.00 Uhr

V23

In Kooperation mit dem Zentrum für Psychische Gesundheit des Universitätsklinikums Würzburg, dem Evang. Beratungszentrum der Diakonie und dem Netzwerk Postpartale Krisen Würzburg

Krisen nach der Geburt:
Beraten – Begleiten – Behandeln

Vortrag und Gespräch

Die anfängliche positive Beziehungsaufnahme von Kindern zu ihren Eltern bildet die Voraussetzung für eine stabile Bindungsgestaltung im weiteren Lebensverlauf. Besonders ganz kleine Kinder benötigen ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.

Wenn bei Müttern in postpartalen Krisen Sorgen und Ängste ausgeprägt sind und die Erschöpfung überwiegt, ist Hilfe nötig und möglich. Es gilt, die seelische Beeinträchtigung im Wochenbett früh zu erkennen und eine passgenaue Unterstützung anzubieten. Dies fördert das gesunde Zusammenwachsen von Eltern und Kind und den Heilungsprozess der erkrankten Mutter.

Referentin: Prof. Dr. Hannelore Lier-Schehl, Evang. Fachhochschule Bochum, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, langjährige Leiterin der Mutter-Kind-Station in der LWL Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Herten

Eintritt: € 5,– (ermäßigt € 3,–)

23.6., Freitag, 20.00 Uhr

V242

Werte und Politik.
Über Sinn und Unsinn von Leitlinien  in den Parteien

In unserer pluralen Gesellschaft und globalisierten Welt gibt es ein starkes Bedürfnis nach Orientierung, nicht nur bei den Bürgerinnen und Bürgern, sondern auch in der Politik. Populistische Thesen versprechen leichte Lösungen und schüren zugleich die Ängste und die Verunsicherung der Menschen. Braucht die Politik in unserer Zeit (gerade deshalb?) Werte und Grundsatzprogramme oder ist der Streit darum von vornherein vergeudete Zeit? Dieser Frage soll in einem Podiumsgespräch nachgegangen werden.

Gesprächsteilnehmer:

PD Dr. Karin Schnebel, Politikwissenschaftlerin, München

Verena Osgyan, MdL, Bündniss 90/Die Grünen

Markus Blume, MdL, CSU

Georg Rosenthal, MdL, SPD

Moderation: Michael Czygan Mainpost

Eintritt frei

30.6., Freitag, 19.00 Uhr

V24

In Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis des Ökumenischen Zentrums in Lengfeld

Papst Franziskus und das Reformationsgedenken in Lund

Am 31.10.2016 nahm Papst Franziskus auf Einladung des Lutherischen Weltbundes an einem ökumenischen Gebet in der Bischofskirche von Lund teil. Es war das erste Mal, dass ein Papst zusammen mit Vertretern des Protestantismus der Reformation gedachte.

In Lund unterzeichneten Papst Franziskus und Bischof Munib Yunan, der Präsident des Lutherischen Weltbundes, eine Gemeinsame Erklärung. Deren Ziel ist die volle Einheit der katholischen und protestantischen Kirchen, die sich im gemeinsamen Abendmahl ausdrückt.

Welche Akzente der Ökumene und welche Perspektiven für den weiteren Weg finden sich in dieser gemeinsamen Erklärung und in der Predigt von Papst Franziskus? Wo steht derzeit der katholisch-lutherische Dialog? Welche nächsten Schritte wären möglich?

Der Referent Gunther Wenz ist ausgewiesener Experte im ökumenischen Dialog.

Ort: Ökumenisches Zentrum Würzburg-Lengfeld (Am Schlossgarten 2-6, 97076 Würzburg)

Referent: Prof. em. Gunther Wenz

Eintritt: frei

30.6., Freitag, 19.30 Uhr

V25

Migräne ist heilbar?

Kopfschmerzen und Migräne mit Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) behandeln

Einige Migränearten sind tatsächlich mit wenigen Akupunkturnadeln und mit einem kurzen Zeitaufwand heilbar, so die Chinesische Medizin.

Lange Leidensgeschichten, verlorene Stunden und Tage unter extremsten Schmerzen, als wolle der Kopf platzen, immer wiederkehrend, ohne Ankündigung und immer gerade dann, wenn man sich endlich mal ein paar schöne Stunden gönnen könnte. Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Lichtblitze, Aurasehen, Lichtscheue und Geräuschempfindlichkeit, und wenn man Pech hat, alles zur gleichen Zeit. Die Lebensqualität wird dadurch erheblich gemindert und das Schlucken von unzähligen starken Schmerzmitteln über viele Jahre wirft zudem die Frage auf, ob Leber und Nieren dies gut tolerieren, ohne Schaden zu nehmen?

Die Traditionelle Chinesische Medizin bietet hier eine sehr gute alternative Heilmethode an, die nicht das Symptom Schmerz, sondern die auslösende Ursache behandelt und dadurch gute Erfolge verzeichnet.

Referentin: Doris Husyk, Heilpraktikerin (TCM)

Eintritt: € 5,– (erm. € 3,–)

6.7., Donnerstag, 20.00 Uhr

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FRAUEN-FRÜHSCHOPPEN

Der Frauen-Frühschoppen ist ein offenes Angebot für Frauen jeden Alters. Dabei werden – mit oder ohne Schoppen – die verschiedensten Themen aufgegriffen, sowie Führungen und Besichtigungen veranstaltet.

Auch Männer sind herzlich willkommen!

Eintritt je Vormittag: € 4,– (wenn nicht anders angegeben)

 

V26

Mehr als Suppe schöpfen und Spenden sammeln

Diakonie im Neuen Testament

Referentin: Pfarrerin Dr. Anni Hentschel, Direktorin Schröder-Haus

22.3., Mittwoch, 10.00 bis 11.30 Uhr

 

V27

Julius Echter 1573 - 1617. Der umstrittene Fürstbischof

Ein Rückblick nach 400 Jahren

Referent: Prof. Dr. Rainer Leng

5.4., Mittwoch,10.00 bis 11.30 Uhr

 

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FRAUEN-FRÜHSCHOPPEN

Der Frauen-Frühschoppen ist ein offenes Angebot für Frauen jeden Alters. Dabei werden – mit oder ohne Schoppen – die verschiedensten Themen aufgegriffen, sowie Führungen und Besichtigungen veranstaltet.

Auch Männer sind herzlich willkommen!

Eintritt je Vormittag: € 4,– (wenn nicht anders angegeben)

 

V28

Landesgartenschau Würzburg 2018

„Baustellen"-Führung am Hubland

Treffpunkt: Kopfgebäude der Mall, Zugang über Magdalene-Schoch-Straße

Führung: Angelika Serger
Anmeldung erforderlich. Bezahlung bei Anmeldung.

26.4., Mittwoch, 10.00 bis 11.30 Uhr

 

V29

Die Veeh-Harfe und das Veilchen

Blumenlieder aus dem Garten

Referentin: Lilo Halbleib, Würzburg

10.5., Mittwoch, 10.00 bis 11.30 Uhr

 

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FRAUEN-FRÜHSCHOPPEN

Der Frauen-Frühschoppen ist ein offenes Angebot für Frauen jeden Alters. Dabei werden – mit oder ohne Schoppen – die verschiedensten Themen aufgegriffen, sowie Führungen und Besichtigungen veranstaltet.

Auch Männer sind herzlich willkommen!

Eintritt je Vormittag: € 4,– (wenn nicht anders angegeben)

 

V30

Prag, die Stadt an der Moldau

Ein kulturhistorischer Spaziergang

Referentin: Julia Meister-Lippert, Würzburg

31.5., Mittwoch, 10.00 bis 11.30 Uhr

 

V31

Laubengänge, Rosenduft und Wasserspiele

Spaziergang im Hofgarten zu exotischen Pflanzen und Gartenkunst

Treffpunkt: Frankonia-Brunnen, Residenzplatz Würzburg

Führung: EurProBiol Dipl.-Biol. Joachim G. Raftopoulo

14.6., Mittwoch, 10.00 bis 11.30 Uhr

 

V32

Die Martin-Luther-Kirche in Würzburg

Eine architektonische Besonderheit im Frauenland

Treffpunkt: Eingang Martin-Luther-Kirche, Von-Luxburg-Straße 2

Führung: Pfarrer Niko Natzschka

12.7., Mittwoch, 10.00 bis 11.15 Uhr