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»Ökologie« ist eine
Teildisziplin der Biologie, welche die Bezüge zwischen Organismen
untereinander und mit der Umwelt erforscht. Grundsätzlich ist ein Umdenken
in dem Umgang mit der Natur zu begrüßen. Aber was der Mensch positiv wie
negativ beeinflusst, wirkt sich auf unsere Umwelt und die Natur und somit
wieder auf den Menschen aus. Dazu gehören leider auch dramatische Ereignisse
wie der Untergang der Deep-Water-Horizon, die Katastrophe von Fukushima, das
Tankerunglück vor Neuseeland, die staatengroßen Monokulturen in Südamerika,
die Atommüllverklappung im Atlantik vor Europas Küsten. Auch das ist
»Ökologie«.
In ihre Bilder hat die
Künstlerin viele Informationen aus Gesprächen und Fachliteratur sowie
ihre eigenen Emotionen zu diesem Thema eingebracht. Es sind abstrakte
Bilder und Collagen entstanden, die auch die Verletzlichkeit der Natur
erkennen lassen. Die gegenständliche Malerei war die unverzichtbare
Grundlage auf dem Weg zur abstrakten. Nur dadurch kann sich die
Künstlerin nach eigener Aussage in einem abstrakten Bildaufbau bewegen
und dem Inhalt Spannung verleihen. Durch die Verwendung von
Naturmaterialien – neben Acryl, Pigmenten, Lacke, Sand, Spachtel – wie
z.B. Mais, Bohnen, Sonnenblumenkerne etc. vertieft sich die
experimentelle Malerei. Wichtig sind dabei auch Stimmung, Licht, Tiefe,
Ästhetik. Im Erarbeiten und in der Auseinandersetzung mit Materialien
und der Thematik entstehen Bilder, die gerade durch ihre Tiefe den
Betrachter fesseln sollen.
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Editha Komischke
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| ... über sich:
"Nach Beendigung meines Berufslebens begann ich seit 1992
noch einmal intensiv zu lernen, besuchte Privatunterricht und
studierte an den Akademien von Trier, Salzburg und Stein bei
Nürnberg. Seit 2007 habe ich ein eigenes Atelier in der
Kunsthalle Zellingen. Trotz einer gesundheitlichen Zwangspause
2005/2006 habe ich den Lernprozess vorangetrieben und mit
wachsender Begeisterung experimentiert."
Schwerpunkte: Aquarell, Acryl, Zeichnen, Portrait, Gesichter,
Akt, experimentelle Malerei. |
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